Wanderschuhe – Bloß nicht am falschen Ende sparen

Als vierköpfiger Familienvater, den erst vor einigen Jahren die Wanderlust gepackt hat war das Anschaffen von Wanderschuhen für die ganze Rasselbande anfangs vor allem eine Geldfrage. Gerade weil ich nicht wusste, wie meiner Frau und meinen zwei Jungs die Betätigung gefallen würde beschloss ich also zunächst einmal, für uns alle ein billiges Paar vom Discounter zu holen. Da ich zu den „Alles oder Nichts-Typen“ gehöre plante ich anstatt einer kleinen Wandertour gleich für den Anfang einen dreitägigen Wanderurlaub in Südtirol. Den einfachen Routen, die ich extra für uns Anfänger herausgesucht hatte, waren wir konditionstechnisch relativ gut gewachsen und meiner Frau und den Kindern gefiel das Wandern sehr, vor allem in der atemberaubenden Landschaft Norditaliens.

Mit dem billigen Schuhwerk allerdings hatten wir alle mächtig zu kämpfen. Am zweiten Tag beschwerte sich die ganze Familie über Blasen und Schmerzen an den Füßen und gerade wenn der Auf – bzw. Abstieg mal etwas steiler wurde klagten wir alle über den schlechten Halt. Außerdem mussten wir immer wenn kleine Steinchen oder Geröll auf dem Weg waren höllisch aufpassen, dass wir nicht ausrutschten. Das Profil der Billigschuhe war einfach nicht ausreichend für anspruchsvollere Stücke. Dazu kam noch, dass sie nicht bis über die Knöchel gingen, etwas das – wie mir später ein Bekannter und Wanderexperte verriet – ein Ausschlusskriterium bei Wanderschuhen ist. Als nach Südtirol klar war, dass das nicht unser letzter Wanderurlaub gewesen sein sollte, begab ich mich also auf die Suche nach etwas hochwertigeren Schuhen. Ich muss zugeben zunächst war ich etwas geschockt von so manchen Preisen. Es ist nicht untypisch, dass Modelle hochwertigerer Marken schon mal über 200 Euro kosten und der Preis mal vier schien mir dann doch eine immense Investitionsausgabe. Dann ist mir aber aufgefallen, dass es einige Modelle von Salomon oder Mammut gibt, die sich preislich auch der Otto-Normal-Verbraucher leisten kann und die für Hobby-Wanderer völlig ausreichend sind. Das Preis-Leistungsverhältnis sollte letztlich stimmen!

Bei unserem nächsten Wanderurlaub waren wir dann alle endlich schuhtechnisch professionell ausgestattet und es wurde ein voller Erfolg. Es war erstaunlich wie viel mehr wir uns auf die Natur und die Aussicht konzentrieren konnten, jetzt wo man nicht mehr auf jeden Schritt achtete oder die Füße schmerzten.

Selbst bei meinen Söhnen, die fast jedes Jahr ein Paar neue Wanderschuhe brauchen, da sie so schnell aus den alten rauswachsen lohnt sich meiner Meinung nach der Kauf hochwertigerer Modelle. Der Wandersport an sich ist ja in der Regel sowieso kostenlos – und am richtigen Equipment sollte man generell nie sparen.

Fit in den Frühling joggen

Regelmäßig mal eine Runde joggen zu gehen, ist gar nicht so schwer – wenn man weiß, wie man das Ganze richtig angeht. Einfach den inneren Schweinehund überwinden, Sportschuhe übergestreift und raus zur Bewegung an der frischen Luft! In wessen Ohren das gut klingt, aber wer noch nie so weit gekommen ist, dem hilft die Beachtung einiger Hinweise, denn dann startet jeder  gesund und professionell in die neue Frühlingssaison.

 1. Schritt: Ist-Wert checken

Hat man die letzten Monate auf der Couch verbracht und ordentlich Winterspeck angelegt, so sollte man sich vor dem ersten Lauf von einem Arzt durchchecken lassen und so mit Hilfe eines Belastungs-EKGs herausfinden, wie weit man gehen – bzw. wie schnell man joggen kann. Denn man muss sich erst einmal in Form bringen und dies erfordert Geduld. „Laufen ohne Schnaufen“, d.h. nur so schnell laufen, dass man noch in der Lage ist, mit dem Laufpartner zu reden, ohne dabei ins Hecheln zu geraten, ist die Devise für alle Anfänger. Zur Kontrolle des Pulses, die Pulsuhr immer im Blick zu haben, ist sehr wichtig. Damit kann man das geeignete Lauftempo finden und vor allem auch halten. Beim Belastungstest teilt einem der Arzt den richtigen Pulsbereich mit.

 2. Schritt: Soll-Wert festlegen

Man scheitert, wenn man zu schnell zu viel erreichen möchte. Daher sollte man sich realistische Ziele setzen, um so auch die Motivation aufrecht zu erhalten. Für Laufanfänger ist ein Marathon so unvorstellbar wie ein Spaziergang über einen See. Man sollte sich in den ersten zwei bis drei Wochen 30-minütige Läufe vornehmen und sich dann steigern. Diejenigen,die in das Joggen wieder einsteigen, können auch mit 60 Minuten Länge pro Joggingrunde beginnen.

3. Schritt: Loslaufen

Man kommt seinem Ziel schnell näher, wenn man zwei bis drei Mal pro Woche laufen geht. Dabei sollte man die Laufdauer um nicht mehr als 20 Prozent von einer Woche zur anderen steigern. So vermeidet man Überlastungsprobleme wie Muskelverletzungen oder schmerzende Gelenke. Neben den richtigen Laufschuhen ist auch die richtige Lauftechnik wichtig. Man sollte kleine Schritte setzen, ruhig atmen und die Arme beim Laufen anwinkeln. Fortschritte sollte man am besten in einem Trainingsbuch notieren .

Wandern auf Kreta

Eins vorweg: Auf Kreta zu wandern ist traumhaft schön. Jedoch sollte man sich vorab sehr gut über die Wanderpfade informieren, denn diese sind sehr häufig nicht ausgeschildet. Sie werden wundervolle Landschaften erleben, monströse Schluchten, sowie hohe Berge. Eine gute Wanderkarte für die Region sollte selbstverständlich sein. Die Wanderungen können zu einem Teil lediglich Personen empfohlen werden, die über eine gute Kondition und einen guten Allgemeinzustand verfügen, die Pfade sind desöfteren sehr schwer begehbar.

Die Wahl der Kleidung ist wie bei jeder Wandertour essentiell, denn obwohl es in den Bergen sehr warm ist, so kann es durchaus zu schnellen Wetterwechseln kommen. Hohe Wanderschuhe, eine lange Hose, sowie eine atmungsaktive Windjacke bilden eine gute Basisausrüstung. Im Besonderen sei nochmals auf lange Hosen hingewiesen, denn Zecken auf der Insel Kreta sind leider keine Seltenheit. Somit bietet sich auch hierfür eine gewisse Grundausrüstung an, dazu zählt in jedem Fall eine Zeckenkarte, sowie ein Zeckenschutz, in Form einer Lotion. Ihr Apotheker wird Sie hier sicherlich gerne beraten.

Trinkwasser sollten Sie ebenfalls mitnehmen, denn die Wasserquellen haben häufig keine Trinkwasserqualität und werden für Ziegen und Schafe genutzt.

Die optimalen Monate für das Wandern auf Kreta sind April – Juni, sowie der September / Oktober. Die Sommermonate dazwischen sind geprägt von großer Hitze, hier sollte von einer Wanderung abgesehen werden. Im Winter sind Wanderungen schwierig, denn alle Unterkünfte sind geschlossen und der Busverkehr so gut wie eingestellt.

Selbstverständlich gibt es auch auf Kreta gut ausgebildete Wanderführer, deren Dienstleistung Sie in Anspruch nehmen können. Dies ist insbesondere für ältere Menschen, Familien und Menschen mit körperlichen Defiziten. Auf Kreta ist so gut wie keine Wandertour einfach. Jedoch können weniger Erfahrene die Wandertour durch die Samaria-Schlucht wählen. Der Nachteil: Die Tour ist völlig überlaufen.

Ein besonderes Wanderziel sind die Berghütten auf den „Weißen Bergen“. Sie sind das größte Gebirge auf Kreta. Zu ihm zählt „Pachnes“, mit 2450 Metern ist er der höchste Berg der Insel.

Abschließend sei die Wandertour von Ardena durch die „Ardenaschlucht“ zu empfehlen. Sie gilt als eine der schönsten und spektakulärsten Touren auf ganz Kreta.

Golf – längst mehr als ein Sport für die gutbetuchte High-Society

Die Zeiten, in denen Golf als Sport für Schöne und Reiche angesehen wurde, sind glücklicherweise vorbei. Diese facettenreiche Sportart bietet auch für uns “Ottonormalverbraucher” einen frischen Spaßfaktor und körperliche Betätigung. Jeder der schon einmal gegolft hat oder in den Genuss dieses Sports gekommen ist, wird ganz schnell feststellen, dass er nicht nur für altehrwürdige Herren geeignet ist, sondern auch jüngeren Menschen eine interessante und abwechslungsreiche Herausforderung bietet. An den Sporthochschulen zählt Golf mittlerweile genauso wie Handball oder Leichtathletik zum Unterrichtsfach, dass die Studenten belegen können.

Jede gespielte Runde verlangt einen Gehweg beziehungsweise eine zurückgelegte Strecke von ungefähr 5 – 6 Kilometern. Zudem braucht man fürs Golf spielen ein gutes Koordinationsgefühl. Andernfalls wird man bald merken, dass irgendwas nicht stimmt oder in die falsche Richtung geht. Auch ein Kombinationsgefühl ist von Nöten und kann in so manch einer Situation von bedeutsamer Vorteilhaftigkeit sein.

Auch bietet der Golf durch seine Nähe zur Natur vielen Frischluftfanatikern genau das Richtige, denn Golf spielt man immer unter freiem Himmel und auf dem grünen Rasen. Es gibt Plätze in direkter Meernähe, in den Bergen oder auch auf weitläufigen Flächen. Golf ist eine abwechslungsreiche, äußerst facettenreiche und interessante Sportart für Jedermann.

Um in den Genuss vom Golf zu kommen, braucht man meist eine Mitgliedschaft in einem Golfclub. Die Beiträge, die alljährlich zu entrichten sind, sind immer noch relativ hoch, in den meisten Fällen zwischen 500 bis etwa 2000 Euro, kleinere Plätze und Vereine bieten es aber auch kostengünstiger an. Ein kleiner Tipp: In stadtnahen Gebieten sind die Kosten für einen Beitritt immer höher, als in ländlichen Regionen. Der Golfsport wird nicht ausschließlich über Mitgliedschaften geregelt, es gibt durchaus auch öffentliche Angebote, die alle Golfinteressierten dazu einladen, sich einmal in dieser Sportart zu versuchen. Ein solches Angebot kann man wunderbar dazu nutzen, um herauszufinden, ob man mit dieser Sportart überhaupt seinen eigenen Geschmack getroffen hat.

Liegt man mit seinem Gefühl richtig und einem gefällt das Golfen, sollte man möglichst schnell versuchen einen Platzreifekurs zu absolvieren und die nötigen Prüfungen abzulegen. Diese Absolvierung eines solchen Kurses berechtigt jeden, sein eigenes Spiel auf den Golfplätzen durchzuziehen. Dies ist also von fundamentaler Bedeutung. Aber keine Angst, in der Regel ist eine solche Prüfung nicht allzu schwer zu bestehen! Und wenn Du sie nicht absolvierst, kannst Du immer noch unter “Aufsicht”, soll heißen mit einem Trainer, zusammen auf dem Platz spielen.

Wer nun regelmäßig Golfen möchte, braucht natürlich auch noch eine eigene Ausrüstung. Ganz elementar ist die passende Kleidung. Oder hast Du schon einmal einen Golfer in einer Jogginghose gesehen? Eben. Wir auch nicht. Neben der richtigen Kleidung sollten auch ein Schlägersatz und passende Golfbälle zum Equipment gehören. Grob unterteilt man die Schläger in folgenden Kategorien: Driver, Putter, Wedges und das Eisen. Ein kompletter Schlägersatz umfasst 14 Hölzer (für Abschlag) und weite Schläge und Eisen für den Fairway – den kurz gemähten Bereich zwischen Abschlag und Grün, der auch Gräbern, Wege und Rough-Flächen aufweist. Zudem brauchst Du noch einen Putter, ohne den Du eigentlich keinen Ball einlochen kannst. Bei der Bekleidung hast Du die Wahl zwischen vielen hochwertigen Marken, die Golfbekleidung und -ausrüstung herstellen, achte vor allem darauf, dass sie atmungsaktiv, funktionell und komfortabel ist. Bei den Schuhen kannst Du zwischen Golfschuhen mit Spikes und ohne Spikes wählen und je nach Vorliebe mit Nylon, Kunststoff oder Leder den Rasen betreten.

Frisch und sportlich durch den Sommer

Erfrischung für Sportler

Die Jahreszeit für Outdoor-Sport hat begonnen, und jeder Sportliebhaber hat wohl schon sein Rennrad, seine Roller Skates oder seine Stollen herausgeholt. Nun stellt sich die Frage: Wohin soll es gehen? Neben den allseits beliebten Klassikern gibt es auch immer neue Ziele zu entdecken. Für die Segelliebhaber unter uns ist eine Fahrt entlang der italienischen Küste, vorbei an Kroatien und Griechenland bis zur Türkei, eine Reise wert und unbedingt zu empfehlen. Absolute Musts für Wanderer sind ganz klar der Jacobsweg und die Schweizer Berge. Besonders bequem haben es die Fußballer, die wohl so ziemlich überall ein passendes Plätzchen Grün zum Kicken finden - auch wenn der Ort schlechthin  diesen Sommer natürlich trotzdem das EM-Land Polen ist. Die Sternradreisen in Österreich sind genau das richtige für Fahrradfahrer, die dynamisch den Frühling einleiten wollen.

An gute Ausrüstung gedacht?
Neben dem Spaß sollte eine gute und vor allem sichere Ausrüstung im Fokus der Reise oder des Ausfluges stehen. Neben speziellem Equipment für den jeweiligen Sport gibt es einige Dinge, auf die man bei keiner Outdoor-Aktivität verzichten sollte. Hierzu gehören Sonnenbrillen mit hohem UV-Schutz, die die Augen vor direkter Sonneneinstrahlung und Fremdkörpern schützen. Eine Kopfbedeckung, idealerweise mit Schirm, schützt vor Sonnenstich und Sonnenbrand. Außerdem gehören atmungsaktive Kleidung und Regenkleidung auf jeden Fall ins Gepäck, genauso wie bequemes, festes Schuhwerk und - ebenso wichtig wie die richtige Bekleidung - der Sonnenschutz.

Frischegefühl nach dem Sport
Womit auch immer man seinen Tag draußen verbracht hat: Am Abend freut man sich einfach nur noch auch eine Dusche, ein ordentliches Abendessen und ein kühles Bier. Damit das Frischegefühl auch hält, nach der Dusche einfach noch ein paar Spritzer Sport-Parfum passend zum Duschgel auftragen. Inspiration dazu gibt's zum Beispiel im Beauty-Online Magazin von Flaconi. Für Sommerabende, die den Tagen an Sportlichkeit in nichts nachstehen!

Darauf sollten Sie beim Kauf von Fahrradbrillen achten

Für Fahrradsportler ist eine geeignete, für diesen Einsatz entwickelte Brille ein wichtiger Teil ihrer Sportausrüstung. Standardsonnenbrillen erfüllen besonders bei größeren Touren oder Rennen bei weitem nicht alle Anforderungen. Doch worauf sollte man genau achten?

Gute Fahrradbrillen sollten die Augen optimal gegen Wind, Staub und Regen schützen sowie eine kontrastverstärkende Wirkung haben. Orange und Gelb sind als Tönung optimal, da genug Licht eintritt und Hindernisse schneller erkannt werden können. Man sollte Markenbrillen wählen, die das CE-Gütesiegel haben, denn nur diese wurden in ausreichendem Maße unter sicherheitstechnischen Aspekten getestet. Flexibilität und hohe Bruchsicherheit sind weitere, wichtige Anforderungen, die für einen guten Sitz und geringe Verletzungsgefahr sorgen. Ein guter UV-Schutz ist für die Fahrradbrille ebenfalls von großer Bedeutung. Man sollte daher darauf achten, dass “UV 400″ als Aufdruck vorhanden ist, was für maximalen Schutz steht.

Um an gute Brillen zu kommen, reicht es, ins Internet zu gehen, denn es ist eine hervorragende Beschaffungsquelle für Fahrradbrillen. Die Auswahl ist wirklich groß und die Vergleichbarkeit des Angebots sorgt dafür, dass es möglich ist, erstklassige Modelle zu günstigen Preisen zu bekommen. Als gutes Beispiel sei hier der größte Online-Versandhändler für Markenbrillen in Deutschland genannt, Mister Spex. Das junge Berliner Unternehmen bietet in einem übersichtlichen Online-Shop über 5000 Brillen an, darunter sehr viele Fahrradbrillen. Erfreulich ist, dass Mister Spex in Deutschland und nach Österreich keine Versandkosten berechnet. Interessant für den Online-Käufer ist, dass das Mister Spex Team auf neuste Trends und Ware achtet, die immer auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

Das Fahrrad fit für den Frühling machen

Nachdem der Drahtesel über die kalte Jahreshälfte einige Monate überwiegend im Keller oder der Garage verbracht hat, ist es an der Zeit, ihn gründlich zu inspizieren. Zunächst einmal wäscht man sein Fahrrad gründlich und überprüft anschließend alle wichtigen Komponenten. Mit einem bestens in Schuss gebrachten Fahrrad genießt man den Frühling umso mehr.

Das Abspritzen des Fahrrads mit einem Hochdruckreiniger ist nicht zu empfehlen. Die Wasserstrahlen reinigen das Rad zwar schnell, sie können dabei aber auch Schaden im Innenleben des Fahrrads anrichten. Gegen besonders hartnäckigen Schmutz hilft Fahrradreiniger: nach einer kurzen Einwirkungszeit lässt sich die Schmutzkruste leichter entfernen. An den meisten Stellen reicht ein Schwamm zur Reinigung aus, für schwer zugängliche Stellen benötigt man eine alte Zahnbürste oder ein vergleichbares Hilfsmittel. Bevor man nun aber die erste Fahrradtour machen kann, müssen unbedingt die Kette, die Reifen, die Schaltung, die Bremsen und das Licht kontrolliert werden. Die Kette wird in jedem Fall einmal gründlich geölt, wobei auf jedes Glied ein Tropfen Öl gehört. Sämtliche Zahnräder erhalten ebenfalls eine neue Ölung. Auch die Pedale, die Bremszüge und die Gangschaltung benötigen frisches Schmiermittel.

Über den Winter entweicht oftmals ein Großteil der Luft aus den Reifen, in diesem Fall sollte vor den ersten Radtouren unbedingt auf das gewünschte Maß aufgepumpt werden. Falls die Gangschaltung nicht mehr rund läuft, kann man dies eventuell durch vorsichtiges Nachjustieren wieder ausgleichen. Insbesondere bei komplexen Schaltungen ist es aber oft erforderlich, dies von einem Fachmann vornehmen zu lassen. Abgenutzte Bremsbeläge kann man in den meisten Fällen selber ersetzen. Falls das Vorder- oder Rücklicht nicht funktioniert, reicht es eventuell aus, eine Birne zu ersetzen.

Retrouvance-Reise für Frauen

Mit Alpinkreaktiv auf alten Wegen die Haute-Provence entdecken

Retrouvance ist eine Ableitung von ‚retrouver’ (franz.) – wiederfinden. Wiederfinden… was verloren oder verschwunden war….und da sind wir auch schon auf den ‚Spuren verschwundener Dörfer’.

Gudrun Queitsch führt eine kleine Frauen-Reisegruppe auf einer einwöchigen Rundtour in entlegene Gebiete der Hautes Alpes. Auf den ‚Spuren verschwundener Dörfer’ entdecken die Wanderfrauen verlassene Dörfer und die spannende Geschichte dieser Region.

Die ‚Retrouvance’ ist eine private Initiative innerhalb der französischen Forstbehörde, die Häuser renoviert und einen sanften, nachhaltigen Tourismus fördert. Mit privaten Mitteln wurde in dieser verlassenen Region pro Dorf ein Haus unter starker Berücksichtigung ökologischer Aspekte renoviert und ausgestattet. Verloren geglaubtes kulturelles Erbe wurde so vor dem totalen Zerfall bewahrt.

Die alten Pfade des Retrouvance-Projektes führen durch eine einzigartige Landschaft des Buêch-Tals und der Dévoluy-Berge. Die Route bietet abwechslungsreiche Wege und einen großen Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt. Die Wanderfrauen haben Gelegenheit Forstleute, Schäfer oder ganz einfach die Leute dieser Gegend kennen zu lernen, die begeistert von ihrer Arbeit erzählen. Sie erhalten Einblicke in die Lebensweise der Einheimischen vor 100 Jahren und so wird diese Trekkingreise zu einem besonders intensiven Erlebnis.

Übernachtet wird in renovierten Steinhäusern im traditionellen Stil oder in Berghütten. Die kulinarische Versorgung wird von Gasthöfen aus der Umgebung übernommen. Morgens heißt es Gepäck für den Transport verladen und nur den leichtem Tagesrucksack schultern. Das feine Picknick mit regionalen Leckerein müssen die Wanderfrauen allerdings selbst tragen.

Die Route führt über Pässe und Hochweiden des Dévoluy in das Reich des Steinadlers zum ‘Mourre de l’Aigle’. Die Aussicht auf die Aurouze-Berge ist immer wieder beeindruckend. Durch Schluchten und weite Wälder wandern die Frauen erwartungsvoll dem Bure-Massiv entgegen, das über einen hohen Bestand an Murmeltieren und Gemsen verfügt. Unterhalb der Bure-Gipfel mit seinen Geier-Felsen windet sich der Weg durch eine Klamm in den Talkessel Chaudun, der Weidefläche für über 500 Wildschafe ist. Über Rabou und Agnielles schließt sich nach einer mit Naturerleben, Bewegung und Genuss gefüllten Woche diese spektakuläre Wanderung.

Im romantischen Städtchen Aix-en-Provence findet die Reise einen gemütlichen Ausklang.

Nächster Termin: 7. – 15. September 2012

Anbieter in Kooperation mit dem Retrouvance-Projektes: Gudrun Queitsch, Alpinkreaktiv, www.alpinkreaktiv.de

Richtige Wanderausrüstung bleibt das A und O

Wenn die Temperaturen wieder ansteigen, die Tage länger werden und der Schnee sich zurückzieht, werden viele passionierte Wanderer schnell hibbelig. So manch einer plant schon die ersten Touren, die auch heuer wieder in die Dolomiten, in die Bayerischen Alpen oder auf andere Gipfel führen werden.  Zuvor heißt es jedoch: Ausrüstung vom Dachboden oder aus dem Keller holen und prüfen, was noch tauglich ist und wo es etwas Neues braucht.

Das sollte natürlich nicht erst am Vorabend der ersten Wanderung geschehen, sondern gewissenhaft und in aller Ruhe erfolgen. Denn die richtige Wanderausrüstung ist und bleibt das A und O für schöne, sichere und erfolgreiche Touren. Natürlich spielen – insbesondere bei anspruchsvolleren und mehrtägigen Gipfelstürmen – auch Training und Kondition, Erfahrung sowie Routenplanung eine wesentliche Rolle.

Doch egal ob man im Wanderurlaub in den Dolomiten mit der ganzen Familie gemütlich am Talboden umher spaziert oder sich an abenteuerliche Kletterpartien wagt, wenn der Schuh drückt und Blasen verursacht, die Träger vom Rucksack einschneiden oder der Helm rutscht, ist der Wander- und Kletterspaß schnell vorbei.

Bevor die diesjährige Wandersaison richtig losgeht, sollte man also seine Ausrüstung genau unter die Lupe nehmen, kaputte oder nicht mehr brauchbare Teile aussortieren und schauen, was die Bergsportartikel-Hersteller Neues im Angebot haben. Schließlich kommen von Jahr zu Jahr neue Modelle, bessere Materialien und praktische Funktionen hinzu.

Was nicht heißt, dass man für jede Wandersaison seinen kompletten Kleider- und Ausrüstungsschrank erneuern muss. Denn wenn sich nur Farbe und Form ändern, wandert man in den eingelaufenen Trekkingschuhen vom Vorjahr sicher noch genauso gut – wenn nicht besser.

Wohnmobil und Wohnwagen mieten voll im Trend

Wer selbst schon einmal Camping-Urlaub gemacht hat weiß längst, dass der weit verbreitete Glaube an einen günstigeren Urlaub auf Rädern Utopie ist. Die Herkunft dieses Gerüchts ist klar: Stellplatz-Gebühren und Selbstversorger-Status haben gegenüber Vollpension deutliche Preisvorteile. Zieht man die laufenden Kosten für den Fahrzeugunterhalt und die zusätzlichen Fahrtkosten durch das höhere Gewicht in die Kalkulation mit ein, ist dieser Vorteil allerdings schnell dahin. Ein Lösungsansatz für dieses Problem liegt auf der Hand: Warum kaufen, wenn man die Fahrzeuge zu attraktiven Konditionen mieten kann?

Der Trend weg vom Eigentum hin zur oft effizienteren Anmietung ist dabei kein Phänomen aus der Camper-Gemeinde. Das Anmieten von Gebrauchsgegenständen, die nur einmalig oder sehr selten benötigt werden, wird in vielen Bereichen immer beliebter: Jeder Baumarkt bietet teure Baugeräte zu günstigen Mietkonditionen an. Großstadt-Bewohner leihen sich Autos nur bei Bedarf, ein eigenes scheitert nicht selten schon am fehlenden Stellplatz. Selbst im Mobilfunkbereich geht der Trend aktuell zum “Miethandy”. Im gewerblichen Umfeld werden bspw. Lastwagen-Trailer längst über darauf spezialisierte Subunternehmer angemietet.

Die Vorteile des Ausleihens sind bei Wohnmobilen und Wohnwagen besonders leicht zu finden: Es fallen keine hohen Anschaffungs- und laufenden Kosten an, auch muss kein Wertverlust einkalkuliert werden, welcher besonders bei Wohnmobilen zu Buche schlägt. Wenn dabei etwas mit dem Fahrzeug passiert, sind im Mietpreis bereits solide Versicherungsleistungen enthalten – ganz im Interesse des Verleihers. Ein häufiges Problem beim Kauf ist auch die Unterbringung des Fahrzeugs, die einerseits für den Werterhalt notwendig ist, andererseits aber weitere laufende Kosten verursacht. Ein Vorteil, der ebenfalls nicht zu unterschätzen ist: Vermietet werden meist die aktuellsten Modelle, wer leiht ist so immer auf dem neuesten Stand der Technik.

Die Camping-Branche hat sich längst auf diesen Trend eingestellt und so bietet beinahe jeder Händler auch Mietfahrzeuge an, aber auch auf die Vermietung spezialisierte Unternehmen und private Vermieter finden sich zuletzt immer häufiger. Auf der Suche nach dem richtigen Anbieter helfen Portale wie wecamp.eu, welche umfangreiche Verzeichnisse von Wohnmobil- und Wohnwagen-Vermietungen bereitstellen. wecamp stellt dabei nicht nur das größte Verzeichnis bereit, es glänzt außerdem mit einer Umkreissuche und Entfernungsberechnung.

Die Umkreissuche kommt besonders solchen Camping-Urlaubern zu Gute, die ihr Fahrzeug erst unterwegs ausleihen möchten und dadurch Fahrtzeit- und -kosten sparen. Im Münchner Süden haben sich bspw. bereits etliche Anbieter auf diesen Sub-Trend eingestellt und zielen mit ihren Mietangeboten besonders auf Urlauber aus dem Norden Deutschlands auf ihrem Weg nach Südeuropa ab. Diese können so die Hälfte der Strecke deutlich schneller und günstiger zurücklegen.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, einen Wohnwagen oder Mobilheim direkt beim Campingplatz anzumieten allerdings geht hierbei natürlich ein Stück weit die Mobilität verloren auf die Camping-Urlauber oft besonderen Wert legen.

Ganz gleich, ob Sie in diesem Jahr Ihren Urlaub mit dem eigenen, oder mit einem geliehenen Wohnmobil oder Wohnwagen verbringen, wünschen wir Ihnen gute Erholung, freie Fahrt und schönes Wetter!